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Veranstaltungsprogramm 2021 zum Download

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Veranstaltungen  2021

Veranstaltungsprogramm 2021

Die Veranstaltungen finden, sofern nicht anders ausgewiesen, im Sächsischen Staatsarchiv, Hauptstaatsarchiv Dresden (Archivstraße 14, 01097 Dresden) statt. Sie stehen allen Interessierten offen.
Die noch fehlenden Daten und Uhrzeiten werden rechtzeitig hier auf der Website bekanntgegeben.


9. März 2021, 18:00 Uhr (fällt aus; verschoben auf 2022)

Kino in Dresden 1896–1933
Vortrag von Prof. Dr. Winfried Müller (Dresden) in der Gedenkstätte Bautzner Straße in Dresden

Ein Forschungsprojekt des Instituts für Sächsische Geschichte und Volkskunde (ISGV) befasste sich in den letzten drei Jahren mit den ersten Jahrzehnten der Dresdner Kinogeschichte. Der Vortrag präsentiert die wichtigsten Ergebnisse wie den Übergang vom mobilen Kino zum ortsfesten Kino bis zur Entstehung der großen Kinopaläste und die Kinotopografie Dresdens. Und er geht auf das Kinoprogramm und prominente Kinobesucher wie den letzten saechsischen König Friedrich August III. oder den Romanisten Victor Klemperer ein.


13. April 2021, 18:00 Uhr

“Studirens unnd guter Künste darff sich keiner schämen, er sey weß Standes er wolle“ – Zum Universitätsbesuch des sächsischen Adels im späten Mittelalter und beginnender Frühneuzeit

Vortrag von Dr. Fanny Münnich (Leipzig) in der Gedenkstätte Bautzner Straße in Dresden

Adel und gelehrte Bildung scheinen auf den ersten Blick nicht recht zusammenzupassen. Aber auch der Adel musste mit der Zeit gehen, um seine gesellschaftliche Position zu behaupten. Als im ausgehenden Mittelalter und in der beginnenden Frühneuzeit insbesondere durch den Ausbau des frühmodernen Territorialstaates und die Rezeption des gelehrten Rechts gelehrte Bildung für Amtsträger wie für das eigene Wirtschaften an Bedeutung gewann, zwang dies den Adel zur Anpassung im Bildungsverhalten. Der Vortrag stellt diesen Prozess am Beispiel des sächsischen Adels dar und bietet Einblicke nicht nur in die quantitative und zeitliche Entwicklung, sondern auch in Spezifika adligen Studiums etwa hinsichtlich der Studienortwahl und des Promotionsverhaltens sowie in alltagsgeschichtliche Fragen.

11. Mai 2021, 18:00 Uhr

Zu Diensten. Häusliches Dienstpersonal in städtischen Bürgerhaushalten in Sachsen (1835–1918)

Vortrag von Dörthe Schimke M. A. (Dresden) im der Gedenkstätte Bautzner Straße in Dresden

Wer etwas auf sich hielt und es sich leisten konnte, der beschäftigte im 19. Jahrhundert ein Dienstmädchen, eine Köchin, ein Kindermädchen oder gar einen Kutscher. Insbesondere in den Städten gehörte häusliches Dienstpersonal untrennbar zur bürgerlichen Lebensweise dazu. Der Vortrag gibt anhand von Fallbeispielen aus sächsischen Städten spannende Einblicke in die Lebens– und Arbeitswelt dieser (fast vergessenen) Erwerbsgruppe.


19. Juni 2021, 10:00 Uhr (zugleich Mitgliederversammlung)

Die Wettiner und Sachsen im Spätmittelalter – eine Erfolgsgeschichte?
Vortrag von Prof. Dr. Joachim Schneider (Dresden) in der Gedenkstätte Bautzner Straße in Dresden

Die Herrschaft der Wettiner in Sachsen und Thüringen im späten Mittelalter gilt weithin als Erfolgsgeschichte. Doch was sind angemessene Kriterien für Erfolg oder Misserfolg fürstlicher Regierung in dieser Epoche? Und wie erfolgreich waren vor diesem Hintergrund die Wettiner wirklich? Anhand unter anderem von Gesichtspunkten wie dynastischer Kontinuität und Integration, Ansehen in der Fürstengesellschaft im Reich, Territorialpolitik und Herrschaftsdurchdringung zieht der Vortrag eine Bilanz wettinischer Herrschaft vom späten 13. bis zum frühen 16. Jahrhundert.


10. Juli 2021, 10:00 bis ca. 17:00 Uhr

Die Festung Königstein als Museum im Wandel
Sommerfest des Vereins für sächsische Landesgeschichte

Über Jahrhunderte Militäranlage, Ort höfischer Repräsentation, Staatsgefängnis, Zufluchtsort und manches mehr ist die Festung Königstein seit 1955 ein Museum. Als körperschaftliches Mitglied unseres Vereins bestehen zwischen beiden Einrichtungen enge Verbindungen. Geschäftsführerin Dr. Angelika Taube gewährt deshalb in einer ganztägigen Exkursion vielfältige Einblicke in den Museumskomplex. In einem Vortrag stellt sie eingangs die Museumskonzeption vor und führt dann durch die Ausstellungen. Zwischenzeitlich ist ein Mittagessen im Offizierskasino geplant. Die Veranstaltung endet mit einer Weinverkostung im Fasskeller der Magdalenenburg. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Vereinsmitglieder.


7. September 2021, 18:00 Uhr

Das Ende der Wildnis. Die Entdeckung der Sächsischen Schweiz um 1800

Vortrag von Henrik Schwanitz M. A. (Dresden) im Hauptstaatsarchiv Dresden

Die Sächsische Schweiz ist heute eines der beliebtesten Reiseziele in Sachsen. Ihre Entdeckung fällt in die Zeit um 1800, als Maler und Literaten begannen – angeregt durch ein neues Naturverständnis –, diese Landschaft zu erwandern und künstlerisch festzuhalten. Sie standen damit am Beginn der touristischen Erschließung dieser Region, in deren Folge sich auch die Landschaft selbst verändern sollte.

10./11. September 2021

Gemeinsam stark? Zittau und der Sechs–Städte–Bund


Tagung im Rathaus Zittau in Kooperation mit der Oberlausitzischen Gesellschaft der Wissenschaften und dem Zittauer Geschichts– und Museumsverein"




2. Oktober 2021, 10:00 Uhr

Friedrich Wilhelm Heinrich von Trebra und der Wiederaufstieg des Marienberger Bergbaus in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts
Vortrag von Dr. Danny Weber (Leipzig) in Marienberg mit anschließendem Stadtrundgang

Der Siebenjährige Krieg ist in vielerlei Hinsicht als Zäsur in der Sächsischen Geschichte anzusehen, denn das Land war durch Kriegshandlungen und Besatzungszeit schwer getroffen. Dies galt auch für den sächsischen “Bergstaat“, wobei die Probleme im Bergwesen bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts zurückreichten. Es fehlte vor allem an gut ausgebildeten Beamten, Kapital und Innovationen. Trotz der äußerst ungünstigen Ausgangslage entwickelte sich das sächsische Bergwesen im letzten Drittel des 18. Jahrhunderts positiv und selbst wenn das Marienberger Revier nur in geringem Maße zum sächsischen Gesamtergebnis beigetragen hat, lässt sich hier, vor allem durch das Wirken des jungen Bergmeisters Friedrich Wilhelm Heinrich von Trebra, exemplarisch sein Wiederaufstieg veranschaulichen. Der Vortrag findet im Rahmen des Jubiläums 500 Jahre Bergstadt Marienberg statt.




22. Oktober 2021

Landtagsgeschichte (digital) – Stand und Perspektiven

Präsentation mit Prof. Dr. Josef Matzerath (Dresden) und weiteren Gästen in der Sächsischen Landesbibliothek – Staats– und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB)

Mit Blick auf die Ergebnisse des Graduiertenkollegs –Geschichte der Sächsischen Landtage– an der Technischen Universität Dresden und den Relaunch des Portals –Historische Protokolle des sächsischen Landtags– der SLUB Dresden blicken wir auf aktuelle Fragestellungen der Parlamentarismusgeschichte in Sachsen und darüber hinaus und diskutieren mögliche Perspektiven im digitalen Zeitalter.



9. November 2021, 18:00 Uhr

Hoffen, protzen, trauern. Der Zittauer Epitaphienschatz als Quelle für die Landesgeschichte

Vortrag von Dr. Peter Knüvener (Zittau) im Hauptstaatsarchiv Dresden

Mit fast 80 erhaltenen Epitaphien und zahlreichen Grufthäusern, Grabsteinen und Leichenpredigten besitzt Zittau eine ungewöhnlich dichte Überlieferung frühneuzeitlicher Sepulkralkultur. Die gute Quellenlage erlaubt es, Aussagen über zahlreiche weitere Denkmäler zu treffen. Somit ist dieser Bestand ein bedeutsames Dokument der städtischen Geschichte, Sozial– und Kunstgeschichte sowie Memoria. Die intensive interdisziplinäre Beschäftigung mit diesen Denkmälern seit einigen Jahren führt zu interessanten Einblicken in die frühneuzeitliche Stadtgesellschaft und ihr Repräsentationsbedürfnis.


13. November 2021

#Geschichtsvereine21. Formate –Vernetzung –Perspektiven

Workshop für historisch arbeitende Vereine in Kooperation mit dem Sächsischen Landeskuratorium Ländlicher Raum e. V. in Kohren–Sahlis

Der gut besuchte und intensiv diskutierte gleichnamige Workshop im September 2020 in Dresden hat gezeigt, wie wichtig vielen Ehrenamtlichen in historischen arbeitenden Vereinen ein Austauschformat zur modernen Vereinsorganisation ist. Die Veranstaltung möchte an diese Diskussionen anknüpfen und dem Bedarf der Teilnehmenden folgend, in diesem Jahr vor allem die Bearbeitung von Themen in Kleingruppen anbieten. Themenwünsche können gern eingereicht werden.



7. Dezember 2021, 18:00 Uhr

Die kursächsische Reichstagsgesandtschaft im späten 18. Jahrhundert

Vortrag von Dr. Friedrich Quaasdorf (Leipzig) im Hauptstaatsarchiv Dresden in Kooperation mit dem Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde

Als Kurfürstentum war Sachsen auf dem Immerwährenden Reichstag zu Regensburg zwar prominent vertreten, besaß dort jedoch kaum politische Durchsetzungsfähigkeit. Nicht nur strukturelle Defizite waren es, die der kursächsischen Reichstagspolitik im ausgehenden 18. Jahrhundert enge Grenzen setzten. Der Vortrag wird näher beleuchten, worin die Schwierigkeiten lagen, mit denen der Dresdner Hof zu kämpfen hatte, und weshalb sich Kursachsen am Vorabend des Untergangs des Alten Reiches noch Hoffnung machen konnte, seine Position auf dem Regensburger Parkett zu verbessern.





Letzte Änderung 25.11.2020